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Berlin

Mitte

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Mitte ist ein Stadtteil im Bezirk Mitte von Berlin. Der Stadtteil umfasst die Ortsteile des historischen Berlin/Cölln. In den Stadtteilen Mitte und Tiergarten befinden sich fast alle in Berlin gelegenen Institutionen von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung, sowie die meisten Botschaften.

Quartiere Bearbeiten

Stadtviertel Bearbeiten

Berlin ist entstanden aus der Doppelstadt Cölln und Berlin. Während Cölln auf der Spreeinsel liegt, befand sich das mittelalterliche Berlin zwischen Spree und dem heutigen Stadtbahnviadukt.

Der Stadtteil Mitte gliedert sich in:

  • das mittelalterliche Alt-Berlin mit seinen Vierteln (zwischen Spree und Stadtbahn):
  • das mittelalterliche Cölln mit seiner Burg und dem späteren Schloss auf der Spreeinsel (einschließlich der heutigen Museumsinsel und Schlossplatz, sowie dem südlichen Teil der Spreeinsel, der Fischerinsel, wo die Cöllner Stadtbevölkerung wohnte.
  • Friedrichswerder der ersten Stadterweiterung (1662) im Westen der Doppelstadt Berlin-Cölln. Sie lag zwischen dem südlichen Spreearm (Oberwallstraße) und dem zugeschütteten Festungsgraben.
  • Neu-Cölln am Wasser entstand zur gleiche Zeit wie Friedrichswerder südlich der Doppelstadt.
  • Die Dorotheenstadt mit seinem Prachtboulevard Unter den Linden entstand 1674.
  • Die Friedrichstadt mit dem Gendarmenmarkt entstand 1688. Der südliche Teil der Friedrichstraße mit der unterirdischen Friedrichspassage und die Leipziger Straße durchqueren die Friedrichstadt.

1710 wurden die Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur „Königlichen Haupt- und Residenzstadt“ Berlin vereinigt.

Im Verlauf des 18. Jahrhunderts entstanden weitere Vorstädte:

  • Luisenstadt im Süden bis zum Landwehrkanal im heutigen Kreuzberg (K36).
  • Stralauer Vorstadt – das heutige südliche Friedrichshain bis zum Bahnhof Ostkreuz.
  • Königsstadt (Alexanderplatz und nördlicher Friedrichshain)
  • Spandauer Vorstadt mit dem Scheunenviertel und heutigen Hackischen Höfen. Die Spandauer Vorstadt ist heute Berlins beliebtestes Ausgehviertel.
  • Friedrich-Wilhelm-Stadt – nordwestlich der Stadtbahn.
  • Oranienburger Vorstadt mit der heutigen Universitätsklinik Charité.
  • Rosenthaler Vorstadt

Die südlichen Teile der Friedrichstadt und Luisenstadt gehören seit 1920 zu Kreuzberg und die östlichen Teile der Stralauer Vorstadt und Königsstadt zu Friedrichshain.

Von Alt-Berlin ist heute nichts mehr übrig geblieben, außer der Heilig-Geist-Kapelle, der St. Marienkirche und dem Roten Rathaus. Die DDR-Regierung planierte das gesamte Alt-Berliner Stadtviertel, anstatt die vom Krieg beschädigten, aber noch erhaltenswerten Gebäude behutsam mit neuen Gebäuden wiederaufzubauen. Stattdessen wurde mitten auf dem historischen Stadtkern der Fernsehturm hingesetzt, der östlich des Alexanderplatzes viel besser hingepasst hätte.

Straßen und PlätzeBearbeiten

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