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Mixen


GrundsätzeBearbeiten

Grundlage des professionellen Mixens sind Geschmacksharmonielehre und Ästhetik.

Es gibt Grundgesetze, die jeder Mixer beherrschen sollte:

  • Drinks werden auf eine "tonangebende Grundlage" aufgebaut
    • eine harte Spirituose, die erkennbar bleiben soll
  • Drinks erhalten einen "Geschmackswandler"
    • z. B. Fruchtsäfte, Eier, Sahne, Sirups, Sekt, Soda, Ginger Ale
  • Drinks werden mit einem "Aromaträger" abgerundet
    • hier kommen insbesondere Liköre und Bitters zum Einsatz




TechnikenBearbeiten

MischenBearbeiten

Die einfachste Art der Cocktail-Zubereitung ist das Gießen der Zutaten direkt ins Trinkglas, welches vorgekühlt oder mit Eis aufgefüllt wird.

RührenBearbeiten

Das Rühren bzw. stirring geschieht im Barglas oder Mixglas, wo Zutaten und Eiswürfel mit einem langstieligen Barlöffel oder Stab durcheinandergerührt werden. Dazu wird das Glas schräg gehalten und der Inhalt eine knappe halbe Minute auf- und abgewirbelt.

SchüttelnBearbeiten

Das Schütteln oder shaken wird eingesetzt, wenn Cocktails schnell gekühlt oder Zutaten zu einem harmonischen, schäumenden Getränk verbunden werden sollen. Hierzu wird der Shaker in eine Serviette eingeschlagen, mit beiden Händen festgehalten vor der Brust waagerecht hin- und herbewegt. Cocktails mit Sirup, Fruchtsäften und fast alle Cocktails mit Ei, Milch und Sahne werden geschüttelt. Cocktails mit Sekt, Mineralwasser oder Ginger Ale dürfen nicht geschüttelt werden. Das Vorkühlen des Shakers verhindert das Verwässern des Cocktails.

TimingBearbeiten

Hier einige Regeln für das Timing:

  • Nie mehr als vier Cocktails auf einmal mixen, da sonst das Eis im Shaker oder Barglas stark verwässert.
  • Je kleiner das Eis zerschlagen oder geschabt ist, desto schneller setzt es Wasser ab.
  • Dem Alkohol keine Zeit geben, Eier zu zersetzen.
  • Dem Zitronensaft keine Zeit geben, Sahne oder Milch gerinnen zu lassen.
  • Kein Eis in Weinmischungen, da der Wein sonst trübe wird.

Vom Kleinen zum GroßenBearbeiten

Ein Cocktail entsteht vom Kleinen zum Großen:

  • Nie zu viele verschiedene Spirituosen miteinander vermischen, besser wenige verwenden und durch kleine Zutaten und Dashes interessant machen.
  • Beim Mixen immer mit den kleinen Dingen beginnen, z. B. mit Zucker, Ei, Zitronensaft und löffelweise angegebenen Zutaten.
  • Die kostbarsten Bestandteile immer zum Schluß - mißlingt ein Versuch, ist der Verlust nicht so schmerzlich
  • Milch gerinnt und wird flockig, wenn sie mit Zitronensaft in Berührung kommt. Deshalb Milch und Sahne immer zuletzt hinzufügen.




BarmaßeBearbeiten

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