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Die Richtfunkanlage Berlin-Frohnau diente bis 1990 zur Realisierung von Richtfunkverbindungen nach Niedersachen. Hierzu wurde zwischen 1971 und 1973 ein 117,5 Meter hoher Stahlfachwerkturm erichtet, der große Parabolantennen für eine Richtfunkverbindung nach Clenze trug. 1976 bis 1978 kam ein zweiter Antennenträger in Form eines 344 Meter hohen Sendemasten hinzu, über den eine Richtfunkverbindung nach Gartow lief. 1980 bis 1982 wurde auf diesem Mast ein Lauschposten der Westalliiertren installiert, wodurch dieser Mast auf 358,5 Meter Höhe wuchs.

Nach 1990 diente die Anlage nur noch dem Mobilfunk und für lokale Richtfunkstrecken. Interessanterweise wurde im Jahr 2002 ein 24 Meter hoher Mast für einen DRM-Mittelwellensender errichtet. Der große Sendemast wurde ab Mitte der 1990er Jahre immer mehr obsolet und nachdem die letzten an ihm installierten Antennen im Jahr 2008 demontiert wurden, am 8. Februar 2009 durch Sprengung abgerissen.

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